Mercedes-Benz Typ Nürburg 460

Der Mercedes-Benz W 08 wurde als erstes Achtzylindermodell der Marke im Herbst 1928 als Nachfolger des Mercedes-Benz Typ 400 auf der Pariser Automobilausstellung unter dem Namen Mercedes-Benz 18/80 PS Typ Nürburg 460 vorgestellt. Er kann als erstes Papamobil gelten, da Papst Pius XI. 1930 einen Nürburg geschenkt bekam.

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Der Wagen war von Ferdinand Porsche in aller Eile konstruiert worden, um dem zwei Jahre früher erschienenen Horch 8 Paroli bieten zu können. Porsche griff auf die damals übliche Standardkonstruktionen des Hochrahmens (ohne Absenkung zwischen den Achsen) zurück, was dem neuen Modell auch für die damalige Zeit ein veraltetes Aussehen gab. Es war mit einem seitengesteuerten Achtzylinder-Reihenmotor mit 4622 cm³ Hubraum ausgestattet, der 80 PS (59 kW) leistet und den Fahrzeugen eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h verleiht. Der Wagen hat Starrachsen, alle vier Räder sind an Halbelliptik-Blattfedern aufgehängt und mechanisch mit Saugluftunterstützung gebremst.

Neben dem langen Fahrgestell gab es auch noch ein kurzes mit 3430 mm anstatt 3670 mm Radstand. Diese Modelle heißen „460 K“. Tourenwagen mit vier und sechs Sitzen, eine viertürige Limousine, eine Pullman-Limousine mit sechs Sitzen und ein viertüriges Cabriolet D waren werksseitig neben dem blanken Fahrgestell verfügbar.

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Das wuchtige, altmodische und sehr teure Automobil war nicht sehr gefragt, sodass es bereits nach einem Jahr von einem moderneren Niederrahmenmodell abgelöst wurde. Sechs Jahre lang lagen die schon produzierten Hochrahmenmodelle auf Halde und mussten mit Preisnachlässen verkauft werden.

Quelle: Wikipedia

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Der gezeigte Wagen befindet sich in der Ausstellung “Mensch in Fahrt” des Deutschen Technikmuseums Berlin.

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NAG

Die Neue Automobil-Gesellschaft AG, auch N.A.G. oder NAG genannt und 1915 in Nationale Automobil-Gesellschaft umfirmiert, war im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts ein großer und bekannter Automobil- und Nutzfahrzeug-Produzent in Berlin-Oberschöneweide, Ostendstraße 1–6. Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten fusionierte die NAG im Jahre 1930 mit Büssing zur Büssing-NAG Vereinigte Nutzkraftwagenwerke AG.

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NAG Rennwagen, in Berlin-Oberschoeneweide hergestellt, 15-18 PS, Vierzylinder-Viertaktmotor, Siege beim ersten Avus-Rennen 1921, Erstplazierung beim 24 Stundenrennen von Monza 1924.

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Das gezeigte Fahrzeug befindet sich in der Ausstellung “Mensch in Fahrt” des Deutschen Technikmuseums Berlin..

Droschke

Eine Droschke ist ein leichtes, offenes und gefedertes Gefährt für bis zu fünf Personen. Man unterscheidet zwischen einer Pferdedroschke, auch Fiaker genannt, die von Pferden gezogen wird, und einer Kraftdroschke (auch Motordroschke), mit der eine motorgetriebene Droschke – also ein Taxi – bezeichnet wird. Der Kutscher einer Droschke wird als Droschkenkutscher bezeichnet.

Droschken waren Vorläufer des heutigen ÖPNV. Dauerhaft durchsetzen konnte sich das Fahrzeug erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Als ihren Vorgänger kann man die Sänfte betrachten.

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Die Bezeichnung „Droschke“ entspringt der Übernahme des russischen Wortes „drožki“ (дрожки), womit im 18./19. Jahrhundert ein leichter, bequemer Wagen oder Schlitten für die Ausfahrt edler Herrschaften bezeichnet wurde. Diese Gefährte wurden in Sankt Petersburg, aber auch an anderen Höfen, wie zum Beispiel in Warschau, genutzt.

Es ist nachweisbar, dass im Baltikum und in Sankt Petersburg lebende Deutsche das Wort zum Ende des 18. Jahrhunderts und in Folge, insbesondere in Reiseberichten über Russland, benutzten. Später erfuhr es größere Verwendung in Berlin und kam so schließlich ins ganze deutsche Sprachgebiet. Trotz der Umstellung von Pferdefuhrwerken auf motorisierte Fahrzeuge blieb die Bezeichnung zunächst noch zum Teil erhalten. Da heutzutage kaum noch Pferdedroschken im Einsatz sind, wurde der spezielle Begriff „Kraftdroschke“ wieder zu „Droschke“.

Durch Simon Kremser, der ab 1825 mit königlicher Erlaubnis am Brandenburger Tor Personenkutschen aufstellen durfte, bekam die von ihm genutzte Art der Pferdedroschke die spezielle Bezeichnung des „Kremsers“.

Quelle: Wikipedia

Der hier gezeigte Wagen befindet sich in der Ausstellung “Mensch in Fahrt” des Deutschen Technikmuseums Berlin.

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Flurry

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Das Sony Center ist ein Gebäudeensemble am Potsdamer Platz im Berliner Ortsteil Tiergarten des Bezirks Mitte. In einem der futuristischen sieben Gebäude – gegenüber der Philharmonie am Kemperplatz gelegen – befindet sich die Europazentrale von Sony.

Quelle: Wikipedia

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Cadillac V-16 Landaulet

The Cadillac V-16 (sometimes known as the Cadillac Sixteen) was Cadillac‘s top-of-the-line car from its January 1930 launch until production ceased in 1940 as the war in Europe killed sales. All were finished to custom order, and the car was built in very small numbers; only 4076 cars were constructed in the eleven years the model was offered. The majority of these were built in the single year of 1930, before the Great Depression really took hold. This was the first V16 powered car to reach production status in the United States.

This model was built in 1931.

Source: Wikipedia

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Corvette C1 Cabrio Roadster V8

Die Chevrolet Corvette C1 ist die erste Generation der Corvette. Der Wagen wurde von 1953 bis 1962 gebaut und in dieser Zeit mehrfach optisch wie auch technisch überarbeitet. Seit ihrem Erscheinen wurden viele Merkmale bis zur heutigen Generation, der Corvette C6 beibehalten. Dazu gehören unter anderem der 1955 eingeführte „Small-Block“-V8-Motor, die Glasfaserkunststoff-Karosserie und die vier typischen runden Heckleuchten, die 1961 eingeführt wurden.

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Bereits im Januar 1953 debütiert die erste Corvette und wurde auf der „Motorama“ im Waldorf-Astoria-Hotel in New York erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Publikum reagierte begeistert und darum verließ ein halbes Jahr nach diesem Debüt das erste Serienmodell die Fabriktore. Endlich hatte Amerika einen eigenen Sportwagen, noch dazu mit der Weltneuheit einer aufregend geformten Fiberglas-Karosserie. Nicht nur in formaler Hinsicht faszinierte die erste Corvette-Generation. Auch technisch war sie ein Meilenstein in der Sportwagen-Geschichte.

Als erstes Serienauto überhaupt hatte die Corvette C1 eine Karosserie aus Fiberglas. Neben der Gewichtsersparnis sprachen die größere Gestaltungsfreiheit der Designer und die schneller zu fertigenden Produktionswerkzeuge für dieses Material – anders wäre der zügige Serienstart nicht zu realisieren gewesen. An der ersten Corvette wurde sichtbar, was man aus den Originalteilen anderer Chevrolet-Modelle alles machen konnte. So wollte man den Preis niedrig halten, da man das Auto nicht von Grund auf neu konstruieren musste.

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Um zu beweisen, dass die Corvette auch auf der Rennstrecke ein konkurrenzfähiges Auto war, nahm Briggs Cunningham 1960 mit mehreren Modellen beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil. Das beste Ergebnis war ein achter Platz.

Die Corvette C1 war und ist heute noch unter Fans sehr beliebt. Heute sind diese Modelle sehr begehrte Corvette-Klassiker und dementsprechend relativ teuer. In den USA sind Preise von bis zu 150.000 US-Dollar keine Seltenheit für ein gut erhaltenes Exemplar im originalen Zustand.

Produktionszeit war vom Juni 1953 bis August 1962. Dabei wurden insgesamt 69.015 Corvettes produziert. Da die C1 noch nicht als Coupé lieferbar war, wurden ausschließlich Roadster (Cabrios) gefertigt. Danach wurde die Produktion eingestellt und 1963 wurde schließlich die neue Corvette C2 vorgestellt.

Quelle: Wikipedia

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Mercedes Benz W 28

Der Mercedes-Benz W 28, genannt Mercedes-Benz 170 H, ist ein Mittelklasse-PKW mit Heckmotor, den die Daimler-Benz AG 1936 parallel zum Modell 170 V als Nachfolger des Modells 130 herausbrachte. Er hat den gleichen Motor wie der 170 V, einen seitengesteuerten Vierzylinder-Reihenmotor mit 1697 cm³ Hubraum, der 38 PS (28 kW) bei 3400/min leistet.

Auf der rechten Seite steht ein Jaguar XK 150 S Coupe.

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Der Wagen war deutlich teurer als der 170 V (zweitürige Limousine 170 V – 3750 RM, 170 H – 4350 RM) und hatte weniger Kofferraum, ein lauteres Motorengeräusch und ein schlechteres Fahrverhalten – wenn auch besser als das des Typs 130 – zu bieten. Er war allerdings komfortabler ausgestattet und galt daher als das „feinere“ Auto, das aber deutlich seltener als der 170 V gekauft wurde. Neben der Limousine gab es noch eine Cabrio-Limousine. 1939 wurde die Baureihe kriegsbedingt und wegen zu geringer Nachfrage ohne Nachfolger eingestellt.

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Da diese Wagen im Gegensatz zum Schwestermodell mit Frontmotor wenig verbreitet waren und sich zudem nicht zum Anbau einer Holzvergaseranlage eigneten, wurden sie nicht zur Wehrmacht eingezogen. Daher überlebten überdurchschnittlich viele Fahrzeuge in privater Hand den Krieg intakt, wurden aber in den ersten Nachkriegsjahren aufgebraucht. Heute gehört der ehedem meistproduzierte Mercedes-Heckmotorwagen zu den seltensten und meistgesuchten Mercedes-Benz-Modellen.

Quelle: Wikipedia

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Windhoff 4 Cylinder

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Windhoff war ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Berlin, das sich mit der Herstellung von Kühlern und auch Motorrädern beschäftigte.

Der Unternehmensgründer Hans Windhoff war bis 1907 Geschäftsführer der Gebrüder Windhoff GmbH – Motoren-, Fahrzeug- und Maschinenfabrik, schied dort dann aus und gründete zunächst die Hans Windhoff Apparate- und Maschinenfabrik AG in Berlin Schöneberg (Bülowstraße), um auf seinen Patenten basierende Kühler in Eigenregie zu produzieren. Diese wurden in Kraftfahrzeugen, aber auch in Flugzeugen verwendet.

Anfang der 1920er Jahre begann Windhoff mit der Entwicklung eines Zweitaktmotorrades, wozu das Unternehmen Windhoff Motorenbau GmbH gegründet wurde. Man zog dann zunächst nach Johannisthal und firmierte unter Hans Windhoff Motorenbau, später zog man nach Berlin-Friedenau.

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Trotz allem ging der Verkauf zurück, Windhoff begann mit der Entwicklung großvolumiger Viertaktmodelle. 1927 stellte er auf der Berliner Messe ein Motorrad mit einem 4-Zylinder-Reihenmotor mit 748 cm³ und 22 PS vor, von dem bis 1931 etwa 1450 Stück zu einem Grundpreis 1750 Reichsmark gefertigt wurden. Das Besondere an diesem Motorrad war, dass es keinen Rahmen im üblichen Sinne gab, sondern, dass das Getriebe und der Hilfsrahmen mit dem Motor verschraubt waren.

Quelle: Wikipedia

Das hier gezeigte Fahrzeug befindet sich im Deutschen Technikmuseum Berlin.

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Rumpler Tropfenwagen

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Der Tropfenwagen ist ein von Edmund Rumpler unter aerodynamischen Gesichtspunkten entwickeltes Automobil. Es wurde am 23. September 1921 auf der Deutschen Automobilausstellung in Berlin vorgestellt.

Nach dem Ersten Weltkrieg verbot der Versailler Friedensvertrag Deutschland den Bau von Motorflugzeugen, und so ließ der Flugzeugbauer Rumpler seine Erfahrungen in ein Automobil-Projekt einfließen. Das Projekt wurde unter anderem vom Berliner Verleger Hans Lachmann-Mosse finanziert. Das Fahrzeug war von Grund auf anders als die damals üblichen Modelle. Augenfällig war seine vermeintlich einem fallenden Tropfen nachempfundene windschlüpfige Karosserieform, bei der zum ersten Mal gewölbte Glasscheiben verwendet wurden.

Dieser Karosserie verdankt der Wagen den auch heute noch guten Widerstandsbeiwert von nur 0,28. Alle Räder waren einzeln aufgehängt. Der Fahrer saß vorn in der Mitte, dahinter war Platz für vier weitere Passagiere. Ein Kofferraum (über dem Motor) wurde erst bei den später gebauten Wagen eingefügt. Der Tropfenwagen war einer der wenigen Pkw mit Mittelmotor. Zunächst stattete Rumpler ihn mit einem Sechszylinder-W-Motor aus, später dann mit einem Vierzylinder-Reihenmotor.

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Die beiden letzten erhaltenen Fahrzeuge stehen im Deutschen Technikmuseum Berlin und im Deutschen Museum in München. Der Wagen in München wurde dem Museum von Edmund Rumpler persönlich geschenkt.

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Das hier gezeigte Fahrzeug befindet sich im Deutschen Technikmuseum Berlin.

Quelle. Wikipedia

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BMW Isetta – Knutschkugel

Die BMW Isetta war ein Rollermobil, das die Bayerischen Motorenwerke (BMW) von 1955 bis 1962 bauten. Der Hersteller bezeichnete das zwischen Motorrad und Auto einzuordnende Fahrzeug als „Motocoupé“.

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Im Volksmund wurde die Isetta auch Knutschkugel oder (wegen der hinten deutlich engeren Spurweite) Schlaglochsuchgerät genannt. Weitere Spitznamen – wegen der ungewöhnlichen Türkonstruktion – waren Halleluja-Auto und Adventsauto, in Anspielung auf das Adventslied „Macht hoch die Tür“. Gelegentlich fand sich auch der – allerdings für viele Kleinwagen verwendete – Ausdruck Asphaltblase.

Quelle: Wikipedia

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